Das Chlin Hüreli (schweizerdeutschchlin für ‚klein‘ und walliserdeutschHüreli Diminutiv für ‚Horn‘[1]) ist ein Berg südlich von Cresta (Avers) im Kanton Graubünden in der Schweiz mit einer Höhe von 2797mü.M.. Er ist ein beliebter, einfach zu erreichender Skitourenberg.
Chlin Hüreli
Chlin Hüreli (l.) und Grosshorn, aufgenommen von Cresta
Das Chlin Hüreli gehört zur Tscheischhorn-Kette, einer Untergruppe der Oberhalbsteiner Alpen. Es befindet sich vollständig auf Gemeindegebiet von Avers. Das Chlin Hüreli wird im Nordosten durch das Averstal und im Südwesten durch das Val Madris eingefasst.
Zu den Nachbargipfeln gehören das Grosshorn im Norden und Cima di Camutsch, Chlin Horn und Tscheischhorn im Süden.
Der am weitesten entfernte sichtbare Punkt (45°35′44″N, 7°15′39″O45.5955567.260833333969) vom Chlin Hüreli ist die Grivola (3969ms.l.m.) in den Grajischen Alpen in der italienischen Region Aostatal und ist 197km entfernt.[2]
Talort ist Pürt, häufige Ausgangspunkte Stettli, Cresta und Pürt.
Abfahrt: Entlang der Aufstiegsroute zurück oder bei sicheren Verhältnissen über den Nordhang zu P.2553 hinunter, dann Aufstieg westwärts auf das Grosshorn (2780m) mit anschliessender Abfahrt nach Pürt.
Panorama
360°-Panorama vom Chlin Hüreli
Galerie
Blick nach Süden zum Cima di Camutsch.
Blick nach Nordosten zu (v.l.n.r.) Piz Platta, Jupperhorn und Mazzaspitz (für Annotationen der einzelnen Berge aufs Bild klicken).
Ansicht vom Grosshorn auf (v.l.n.r.) Chlin Hüreli, Tscheischhorn, Cima di Camutsch und Chlin Horn.
Die Hänge von Chlin Hüreli (l.) und Grosshorn, aufgenommen von den Pürder Alpa.
Skispuren auf dem Nordhang des Chlin Hüreli.
Literatur
Manfred Hunziker:Clubführer, Bündner Alpen. Avers. 1. Auflage. BandIII. Verlag des SAC, 1994, ISBN 3-85902-140-0, S.205–206.
Vital Eggenberger:Skitouren Graubünden Süd. Verlag des SAC, 2010, ISBN 978-3-85902-301-7, S.72–74.
Landeskarte der Schweiz, Blatt 1256 Bivio, 1:25'000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2015.
Landeskarte der Schweiz, Blatt 1255 Splügenpass, 1:25'000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2015.
Landeskarte der Schweiz, Blatt 1275 Campodolcino, 1:25'000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2015.
Landeskarte der Schweiz, Blatt 1276 Val Bregaglia, 1:25'000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2015.
Iwar Werlen, This Michel Fetzer:Entstehung und Bedeutung der wichtigsten Gipfelnamen im Gebiet. In: Karl Hausmann, Bernd Rathmayr (Hrsg.): Jungfrau Region: Tschingelhorn, Eiger, Fiescherhörner, Finsteraarhorn (=Alpine Touren, Berner Alpen). Band4. Verlag des SAC, 2010, S.83–92 (https://www.ortsnamen.ch[PDF; 225kB; abgerufen am 8.Mai 2021]).
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