Der Weidlingbach entspringt im Nordwesten des Wienerwaldes und mündet nach 16,4 km Flussverlauf in Klosterneuburg, Niederösterreich, durch den Klosterneuburger Durchstich in die Donau.
| Weidlingbach | ||
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Weidlingbach, auf Höhe Pension Hubertus | ||
| Daten | ||
| Lage | Weidling, Bezirk Tulln, Niederösterreich, Österreich | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Klosterneuburger Durchstich → Donau → Schwarzes Meer | |
| Quelle | Scheiblingstein | |
| Quellhöhe | 450 m ü. A. | |
| Mündung | Klosterneuburger Durchstich48.30186616.336491162 48° 18′ 7″ N, 16° 20′ 11″ O48.30186616.336491162 | |
| Mündungshöhe | 162 m ü. A. | |
| Höhenunterschied | 288 m | |
| Sohlgefälle | 18 ‰ | |
| Länge | 16,4 km | |
| Einzugsgebiet | 33,3 km²[1] | |
| Linke Nebenflüsse | Rotgrabenbach | |
| Rechte Nebenflüsse | Hinterer Kellergraben, Dambach, Schützengraben, Siedersgraben | |
| Mittelstädte | Klosterneuburg | |
Der Ursprung des Weidlingbaches liegt nahe der Ortschaft Scheiblingstein am Scheiblingsteinberg auf ca. 450 m Seehöhe. Im Längsverlauf durchfließt er dabei zu Beginn die Ortschaften Steinriegl, Weidlingbach, Weidling und schließlich Klosterneuburg. Er entspricht einem typischen Wienerwald-Bach mit entsprechender Hydrologie der Flyschzone in dem Fischereirevier Bayrisch-Österreichisches Alpenvorland und Flysch (J). Nach Moog et al. (2000) wird dem Weidlingbach die Flussordnungszahl 4 zugeordnet. Die dominierenden Abflussereignisse sind Frühjahrsniederschläge und die Schneeschmelze.[2]
Der Weidlingbach beherbergt stabile natürliche Populationen von Bachforellen, Koppen und diversen anderen Fischarten. Die fischereiliche Bewirtschaftung des Weidlingbachs erfolgt seit dem Jahr 2012 durch den Fischereiverein Friends in Fly Fishing.[3] Diese Fischarten konnten im Zuge einer Fischartenkartierung 2012 im Weidlingbach festgestellt werden:
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