Der Fischbach ist ein knapp zehn Kilometer langer linker und westlicher Zufluss der Gersprenz im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen.
| Fischbach | ||
|
Der Fischbach in Groß-Bieberau | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 24762 | |
| Lage | Odenwald
Deutschland | |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Gersprenz → Main → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | bei Lützelbach (Modautal) 49° 44′ 31″ N, 8° 46′ 10″ O49.7419444444448.7694444444444395 | |
| Quellhöhe | ca. 395 m ü. NHN | |
| Mündung | bei Groß-Bieberau in die Gersprenz49.8033333333338.8297222222222150 49° 48′ 12″ N, 8° 49′ 47″ O49.8033333333338.8297222222222150 | |
| Mündungshöhe | 150 m ü. NHN | |
| Höhenunterschied | ca. 245 m | |
| Sohlgefälle | ca. 25 ‰ | |
| Länge | 9,7 km | |
| Einzugsgebiet | 37,919 km² | |
| Abfluss[1] an der Mündung |
MQ |
396,4 l/s |
Der Fischbach (rechts) mündet in die Gersprenz (links) | ||
Der Fischbach entspringt am Ostrand der Ortslage von Modautal-Lützelbach, knapp östlich des 405 Meter hohen Übergangs in das Talsystem der Modau, durchfließt in allgemein nordöstlicher Richtung einige Ortsteile der nach ihm benannten Gemeinde Fischbachtal und mündet bei Groß-Bieberau in die Gersprenz.
Die Talaue des Fischbachs zwischen Billings und Niedernhausen wurde unter dem Namen Herrensee von Niedernhausen als Natura-2000-Gebiet unter Schutz gestellt.
Der Fischbach ist ein silikatischer Mittelgebirgsbach[2], und seine dominante Fischregion ist die Untere Forellenregion. Das Einzugsgebiet des Fischbaches beträgt 3.791,91 ha und seine mittlere Abflussmenge (MQ) 396 l/s. Seine biologischen Qualitätskomponenten werden als mäßig eingestuft. Er hat 21 unpassierbare oder weitgehend unpassierbare Wanderhindernisse, und bei seiner Strukturgüte werden knapp 95 % als defizitär angesehen.