Die Arentèle ist ein gut 21 km langer Bach in Frankreich, der im Département Vosges in der Region Grand Est verläuft. Sie ist ein linker und südöstlicher Zufluss der Mortagne.
| Arentèle | ||
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Der Fluss bei Pierrepont-sur-l’Arentèle | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | FR: A6640300 | |
| Lage | Frankreich
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| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Mortagne → Meurthe → Mosel → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | im Ortsgebiet von Bruyères 48° 12′ 39″ N, 6° 43′ 21″ O48.2108333333336.7225455 | |
| Quellhöhe | ca. 455 m[1] | |
| Mündung | im Gemeindegebiet von Saint-Gorgon in die Mortagne48.3336111111116.6480555555556290 48° 20′ 1″ N, 6° 38′ 53″ O48.3336111111116.6480555555556290 | |
| Mündungshöhe | ca. 290 m[1] | |
| Höhenunterschied | ca. 165 m | |
| Sohlgefälle | ca. 7,8 ‰ | |
| Länge | 21,1 km[2] | |
| Einzugsgebiet | 65,2 km²[3] | |
| Abfluss[3] AEo: 65,2 km² an der Mündung |
MQ Mq |
770 l/s 11,8 l/(s km²) |
| Linke Nebenflüsse | Petite Arentèle | |
| Durchflossene Stauseen | Étang de Pointhaie | |
Die Arentèle entspringt im Ortsgebiet von Bruyères, entwässert generell Richtung Nordwest bis Nord und mündet nach gut 21 Kilometern im Gemeindegebiet von Saint-Gorgon, knapp südlich der Kleinstadt Rambervillers von links in die Mortagne.
Das Einzugsgebiet des Anger ist 124 km² groß und besteht zu 42,81 % aus landwirtschaftliches Gebiet, zu 55,00 % aus Waldflächen und zu 2,44 % aus bebauten Flächen.[2]
Flächenverteilung

(Von der Quelle zur Mündung)
(Von der Quelle zur Mündung)
An der Mündung der Arentèle in die Mortagne beträgt die mittlere Abflussmenge (MQ) 0,77 m³/s; das Einzugsgebiet umfasst hier 65,2 km².
Am Pegel L’Arentèle à Saint-Gorgon wurde über einen Zeitraum von 20 Jahren (1991–2010) die durchschnittliche jährliche Abflussmenge von 0,72 m³/s berechnet.[4] Das Einzugsgebiet entspricht an dieser Stelle mit etwa 63,2 km², damit etwa 97 % des vollständigen Einzugsgebietes des Flusses.
Die höchsten Wasserstände werden in den Wintermonaten Dezember bis März gemessen. Ihren Höchststand erreicht die Abflussmenge mit 1,21 m³/s im März. Von April an geht die Schüttung Monat für Monat merklich zurück und erreicht ihren niedrigsten Stand im August mit 0,28 m³/s, um danach wieder von Monat zu Monat anzusteigen.
